Was haben Fliesenleger, Bergleute, Bauarbeiter und Gartenprofis gemeinsam? Ihr Job geht buchstäblich auf die Knochen, vor allem auf die Knie. Wer auf Zack ist, schützt deshalb die sensiblen Gelenke. Spezialist für solche Fälle ist die Nierhaus GmbH in Bad Salzuflen. Seit 75 Jahren stellt das Unternehmen Knieschoner für den Arbeitsbereich her. Das geschützte Warenzeichen „Wohltat“ ist dabei auch Programm. Denn Nierhaus-Produkte erleichtern die Arbeit und bewahren belastete Malocher-Knie vor Schlimmerem. „Wir bedienen alles, was auf Knien rutscht“, schmunzelt Geschäftsführerin Kerstin Stieghorst. Allerdings nicht den Sportbereich, schränkt sie ein wenig ein. Frau Stieghorst leitet die Firma seit 1995 und vertritt die dritte Generation des Familienunternehmens. Der Firmengründer Friedrich Nierhaus startete die Produktion von Knieschützern seinerzeit im Ruhrgebiet und versorgte vor allem den Bergbau. Diese Branche zählt auch heute noch zu den wichtigen Kunden der Firma, die ihre Waren knapp zur Hälfte im Ausland verkauft. Zu tun gebe es derzeit reichlich, freut sich Kerstin Stieghorst. Gesetzliche Vorschriften und steigendes Bewusstsein führten dazu, dass immer mehr Unternehmen Bedarf an Produkten zur Arbeitssicherheit hätten. Etwas Sorge bereitet der Geschäftsführerin der Trend Billigware aus Fernost, die trotz bestehender EU-Normen immer wieder Zugang auf heimische Märkte fände. Dagegen setzt die Nierhaus GmbH auf Qualität und individuelle Kundenwünsche. „Nur so haben wir auch künftig gute Chancen mit unserem kleinen Produktionsstandort in Bad Salzuflen“, gib Kerstin Stieghorst die Richtung vor.
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